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Liebe Wanderfreunde, wandern Sie mit auf dem Dichter Musiker Maler - Weg
Die Hauptwanderzeit ist vom 1.4. bis 31.10., da nur in diesem Zeitraum der Bus “Basteikraxler” fährt, der Kahnbetrieb (ab Karfreitag) in der “Edmundsklamm” durchgeführt
wird und das Prebischtor geöffnet hat. Die Wanderung durch eine der schönsten Landschaften Europas führt über 5 Etappen von
der Brücke “Blaues Wunder” in Dresden bis zum Prebischtor in der Böhmischen Schweiz - Gesamtstrecke 95,3 km - , wo Sie 27 Stempel entlang des
DMM-Weges erwerben können. Diese 27 Stempel auf Ihren 5 Stempelkarten müssen keineswegs in einem Urlaub oder Jahr erwandert werden, denn
die Gültigkeit der Stempel auf den Stempelkarten ist unbegrenzt. Die Bewohner , Schulklassen und Urlauber entlang des DMM-Weges können eine
Wandermappe vom DMM-Weg oder ein Wander-Set käuflich erwerben: siehe Verkaufsstellen
Nach Absolvierung der Gesamtstrecke(max. 27 Stempelstationen) können Sie sich die Urkunde bestätigen lassen und einen „DMM-Wandergesell“
in Gold und für das Zurücklegen kürzerer Wegstrecken den “DMM-Wandergesell“ in Silber oder Bronze käuflich erwerben.
Der Wanderverein “Dichter-Musiker-Maler-Weg” sucht Wanderfreunde, die im Verein mitarbeiten. Meldung unter Kontakt
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Die Sächsische Schweiz ist eine der eigenständigsten und schönsten Landschaften in Europa. Das haben auch schon vor
mehr als 225 Jahren vor allem die Dresdner Maler Dichter und Musiker erkannt.
In den Jahren 1766 und später entdeckten
die beiden Schweizer, der Porträtmaler Adrian Zingg und der Kupferstecher Anton Graff, die Felswildnis. Die Felslandschaft erinnerte sie an ihre Schweizer Heimat. Aller Warscheinlichkeit nach kommen Sie als Namensgeber “Sächsische Schweiz “ in Betracht
Der historische „Malerweg“ führte von Pillnitz über Lohmen zur Bastei und weiter nach Hohnstein über den Brand
durch den Tiefen Grund und das Lachsbachtal nach Schandau und weiter durch das Kirnitzschtal bis zum Lichtenhainer Wasserfall und Kuhstall sowie am Kleinen und Großen Winterberg vorbei zum Prebischtor.
Vielleicht im Zuge der Urbanisierung und Industrialisierung in Schandau und Umgebung bildete sich schon sehr frühzeitig
ein kürzerer und ruhiger Weg zum Prebischtor heraus. Im Tiefen Grund nach den Brandstufen führte dann der Malerweg über Waitzdorf durch den Kohlichtgraben und Kohlmühle nach Altendorf und durch die
Dorfbachklamm ins Kirnitzschtal und dann weiter auf dem historischen „Malerweg“ bis zum Prebischtor. Den Wanderfreunden in diesem Jahrhundert wird nun ein neuer Weg in Anlehnung an den oben
erwähnten zum Prebischtor empfohlen, welcher weitgehend den öffentlichen Straßenverkehr meidet und die Landeshauptstadt Sachsens als Start bzw. als Zielort mit integriert. Da das Prebischtor auf dem historischen „Malerweg“ zzt. nicht erreichbar ist, müssen wir einen Umweg über Schmilka und Hrensko (Herrnskretschen) in Kauf nehmen, damit das Ziel, das „Prebischtor“in der BöhmischenSchweiz, erreicht wird.
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Liebe Wanderfreunde, entdecken Sie bei der Wanderung auf dem DichterMusikerMaler-Weg (DMM-Weg) die
Kulturlandschaft des Oberen Elbtales und der Sächsischen und Böhmischen Schweiz mit den vielen Sehenswürdigkeiten und deren Schönheiten in der Natur aus dem Blickwinkel der damaligen
Künstler.
Im 19. und 20. Jahrhundert waren es vorwiegend Dresdner Maler, vor allem ehemalige Studenten der berühmten
“königlichen Kunstakademie”, die den Weg zu den Sehenswürdigkeiten des Elbsandsteingebirges suchten, um sich von den landschaftlichen Reizen inspirieren zu lassen.
Der bekannteste Maler, der die Sächsische Schweiz zu seinem Atelier machte, war Caspar David Friedrich. Er
soll sich einmal eine ganze Woche allein im „wilden“ Uttewalder Grund zu Studienzwecken aufgehalten haben, um besonders die Dämmerungen zu studieren. 1823 malte er wohl sein
berühmtestes Bild, die „Felsenschlucht“.
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Wenn man sich die erfolgreichen Stücke der beiden bekannten Musiker Carl-Maria-von- Weber und Richard Wagner
vor Augen hält, wie „Der Freischütz“, „Euryanthe“, „Oberon“ oder „Die Aufforderung zum Tanz“ sowie „Tannhäuser“ und „Lohengrin“, welche in ihrer Aufenthaltszeit in
Hosterwitz und Graupa entstanden, muss sich zur damaligen Zeit auf den Wanderungen ein schöpferischer und patriotischer Geist bei den Musikern herausgebildet haben.
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Der dänische Schriftsteller und Märchendichter Hans Christian Andersen hat sich sicher auch bei seinen beiden
Wanderungen zum Prebischtor in den Jahren 1831 und 1851 für die vielen von ihm hinterlassenen unverwechselbaren Märchen(168) inspirieren lassen.
Hans-Werner Lier
Wanderverein “DichterMusikerMaler-Weg” e.V.
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